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Ausgabe 1/2011:

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FRAUEN IN DER

FRAUEN IN DER ZEITARBEIT: SPRUNGBRETT ZURÜCK IN DEN BERUF Zeitarbeit als Sprungbrett in die Arbeitswelt? „Hätte ich schon früher gewusst wie gut das läuft, hätte ich mir zwei Jahre Arbeitslosigkeit sparen können“, ist Martina Grimm überzeugt. Der berufliche Werdegang der Karlsruherin interessant und man wird dadurch recht flexibel“, nennt sie die positiven Aspekte. Sie sieht ist typisch: Nach der Mittleren Reife und einer Ausbildung zur RA-Gehilfin arbeitete sie die Zeitarbeit als sehr gutes Sprungbrett zurück auf den Arbeitsmarkt. Ein Kollege aus als Sekretärin, bis sie schwanger wurde. Nach dem Erziehungsurlaub kehrte die 40-Jährige in der Zeitarbeitsfirma sei vom Kundenbetrieb Teilzeit in ihren Beruf zurück, arbeitete schließlich als Chefsekretärin. Durch den Wegzug des übernommen worden. Nun hofft sie, ebenfalls gerade erst fest in das eigene Stammpersonal Unternehmens wurde sie arbeitslos: „Ich habe irgendwann übernommen zu werden. „Je qualifizierter jemand ist, desto größer ist auch die zahlreiche Bewerbungen geschrieben, wurde oft als zu hoch qualifiziert abgelehnt“, blickt Chance auf eine Übernahme ins Stammpersonal des Kundenunternehmens“, verweist die alleinerziehende Mutter zurück. Zwei Jahre lang schrieb sie Bewerbungen – ohne Erfolg. Benjamin Weiler auf seine Erfahrungswerte. Dann empfahl ihr ein Bekannter, es über die „Auf jeden Fall“, so Martina Grimm, „habe ich Zeitarbeit zu versuchen. „Ich hatte doch erst über die Zeitarbeit bessere Chancen, als wenn einige Bedenken und mich gescheut, wurde ich mich direkt bei den Unternehmen bewerbe“. Und die Zeitarbeit biete wesentlich bessere dann aber gründlich eines Besseren belehrt“, freut sie sich, den Schritt getan zu haben. Benjamin Weiler, Geschäftsführer der Connect HR- das Richtige sei und andererseits die Chemie Möglichkeiten zu testen, ob einerseits der Job Consulting GmbH, empfing die Arbeitsuchende stimme. „Es ist wie eine Probezeit für beide mit offenen Armen: „Wir bemerken jetzt schon Seiten“, stellt Martina Grimm fest. Dabei muss den Fachkräftemangel und entsprechend hoch sie nicht jeden beliebigen Job annehmen: „Es ist ist auch die Nachfrage gerade im kaufmännischen Bereich.“ Innerhalb weniger Tage fand len ablehnen kann wenn ich das Gefühl habe, toll“, so die Chefsekretärin, „dass ich auch Stel- sich Martina Grimm in einem Bereichsleitersekretariat wieder – als Ersatz für eine Kollegin, in Vollzeit. Und: Equal Pay ist für Frauen in der dass sie nicht zu mir passen“. Sie arbeitet jetzt die in Kur war. „Danach wechselte ich als Krankheitsvertretung in den Empfang eines großen sie werden nach dem iGZ-DGB-Tarifvertrag be- Zeitarbeit eine Selbstverständlichkeit, denn Unternehmens, und nun arbeite ich längerfristig als Geschäftsführungssekretärin für eine Geschlechtern macht. „Ich fühle mich gut aufzahlt, der keine Unterschiede zwischen den Kollegin, die in Elternzeit ist“, zeichnet sie ihren gehoben und sehr wohl“, stellt Martina Grimm Zeitarbeitsweg nach. Eine ganz neue Welt für denn auch sachlich fest. Martina Grimm: „Die Einsätze sind super Wolfram Linke titelthema ANZEIGE E S Echte WEB-Branchenlösung www.es-software.deinfo@es-software.deFon 0521.947170 14 15

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