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Ausgabe 1/2009:

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100. Zertifizierung:

100. Zertifizierung: „Personaldisposition Advanced“ zertifizierung Kathrin Feldenzer freut sich nicht nur über ein „sehr gut“ im Lehrgang „Personaldisposition Advanced“ des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), sondern auch über eine ganz besondere iGZ- Urkunde, die nun über ihrem Schreibtisch prangt: erfahrungsbericht Erfahrungsbericht nach 6 Monaten PDK-Ausbildung Seit gerade sechs Monaten steckt der erste Jahrgang der künftigen Personaldienstleistungskaufleute (PDK) in der Ausbildung. In dieser Zeit haben aber nicht nur die 1200 jungen Männer und Frauen, die diesen Beruf lernen, Neuland betreten. Auch ihren Arbeitgebern geht es so, bilden sie doch erstmals junge Leute als Personaldisponenten aus. Bild oben: Dr. Jenny Rohlmann und Eva Schrigten (stehend, v.l.) leiteten den Erfakreis in Münster. Deshalb nahmen jetzt Vertreter von Zeitarbeitsfirmen aus ganz Norddeutschland gerne die Einladung des Interessenverbandes deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) nach Münster an, sich über ihre Erfahrungen der ersten sechs Monate PDK-Ausbildung auszutauschen und unter Leitung der PDK-Projektverantwortlichen Dr. Jenny Rohlmann und Eva Schrigten, zuständig für die Bereiche Weiterbildung und Mitgliederservice, miteinander ins Gespräch zu kommen. Gefragter Ansprechpartner an diesem Nachmittag war auch iGZ-Ehrenvorsitzender Dietmar Richter, der zu vielen Fragen aus der Runde Auskunft geben konnte. Eine Nachricht überraschte die Teilnehmer der Runde dabei ganz besonders: Die erste Personaldienstleistungskauffrau wird nicht erst nach den vorgesehenen drei Jahren ihr Abschlusszeugnis in den Händen halten, sondern bereits ein Jahr früher, also schon im Sommer 2010. Eine junge Frau aus dem Ruhrgebiet hat von der IHK die Genehmigung erhalten, ihre Ausbildung entsprechend zu verkürzen. Die 20-jährige sei nicht nur wegen ihres Alters, sondern auch aufgrund ihrer Persönlichkeit sehr geeignet für die Ausbildung, zeigte sich ihre Betreuerin zufrieden. Dass in diesem noch so jungen Ausbildungsgang eine Verkürzung der Lehrzeit überhaupt schon möglich ist, war für die Firmenvertreter eine echte Neuigkeit, müssen doch jetzt die Prüfungsfragen ebenfalls schon ein Jahr früher fertig gestellt werden. Aber auch auf die Auszubildende kommt viel Arbeit zu. Sie muss den Stoff des dritten Lehrjahres selbstständig und autodidaktisch lernen. Das wird besonders für den Themenkomplex „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ eine anspruchsvolle Aufgabe sein. Denn sie wird vermutlich zwei Module des eigens für PDK konzipierten Seminars zur Arbeitssicherheit verpassen, das von der VBG entwickelt wurde. Wie diese Lerneinheit in der Praxis aussieht, stellte iGZ-Vorstandsmitglied Martin Gehrke den Zuhörern vor: Ab dem zweiten Lehrjahr werden die jungen Männer und Frauen zum Arbeitsschutz nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis geschult. Dieses Thema hat für die Branche einen hohen Stellenwert. Daher ist der PDK auch der erste kaufmännische Ausbildungsberuf überhaupt, der den Arbeitsschutz fest in der Ausbildung verankert hat. Der Stoff wird außerdem in der Abschlussprüfung abgefragt. Positiver Nebeneffekt für die fertigen PDK: Sie bekommen gleichzeitig ein Zertifikat als Sicherheitsbeauftragte. Einig waren sich die Zeitarbeitgeber darüber, dass der Beruf des PDK „sehr gut für unsere Branche“ sei. Auch bei den jungen Bewerbern komme er hervorragend an, so dass einige Firmen bereits ihre Ausbildungsplätze für das nächste Jahr schon vergeben haben. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte ihr Lehrgangsleiter Dipl. Soz. Wiss. Rainer Moitz das 100. Zertifikat der seit Februar 2007 veranstalteten modularen Lehrgänge „Basic“ und „Advanced“. Petra Eisen, Landesbeauftragte des iGZ für Bayern, gratulierte mit einem großen Strauß Blumen und betonte den hohen Stellenwert dieser Weiterbildungsmöglichkeit im Verband: „Der regelmäßige Besuch der Lehrgänge bringt den Unternehmen einen überaus hohen Mehrwert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht nur stets auf dem aktuellen Stand sämtlicher Belange des Personaldienstleistungswesens, sondern es werden auch zahlreiche Netzwerke der Unternehmen untereinander geknüpft und ausgebaut“. Die 100. Zertifizierung innerhalb von nur zwei Jahren zeige den hohen Stellenwert, den die Weiterbildung in den Firmen habe. Manfred Betz, Inhaber der agenda Personalservice GmbH, bei der Kathrin Feldenzer seit November 2006 arbeitet, bestätigte denn auch, „die Kundenbetriebe legen großen Wert auf Zeitarbeitsunternehmen, die ihre Mitarbeiterschaft kontinuierlich weiterbilden – solche Leute merkt man sich“, gratulierte auch er seiner Personaldisponentin. Aus gutem Grund: Das Zertifikat, unterstreicht Rainer Moitz, könne nicht einfach ersessen werden: „Die Teilnehmer erhalten zum Abschluss Aufgaben, die sie dann an mich zur Korrektur abliefern können“. Nicht alle schicken ihre Arbeiten an den Lehrgangsleiter, die Anforderungen sind hoch – und Kathrin Feldenzer hat sie – nun schon zum zweiten Mal - mit Bravour bestanden: „41 von 44 Punkte“, stellt Moitz anerkennend fest. Der iGZ-Lehrgang Personaldisposition sei weit mehr als eine Abfolge von vier Einzelseminaren. „Durch das Zusammenspiel der beteiligten Experten, unter anderem aus den Ressorts Recht, Marketing, Mitarbeiterführung und Arbeitssicherheit, wird Personaldisposition als eine ganzheitliche Aufgabe vermittelt“, gewährt Moitz Einblick. Um eine auch individuelle Betreuung zu gewährleisten, sitzen maximal bis zu 15 Teilnehmer in den Seminaren. „Für mich dienen die Seminare auch der Selbstkontrolle“, erläutert die FH-Dipl.-Betriebswirtin Feldenzer. Zudem nehme sie stets sehr viele Anregungen mit in ihr Unternehmen – immer wieder mal schaue sie in die iGZ-Ordner, wenn sie Informationen brauche. „Das ist Teil des Tagesgeschäfts“, freut sie sich über diese Info- Möglichkeit. Weitere Auskunftsquelle sei ein Online-Forum, in dem die Lehrgangsteilnehmer ihre Erfahrungen austauschen. „Das kollegiale Miteinander“, erklärt die iGZ-Landesbeauftragte Petra Eisen, „steht dabei im Vordergrund“. Der gegenseitige Austausch fördere das Fachwissen in den verschiedenen Bereichen – und der lebendige Kontakt untereinander sei auch förderlich für die Arbeit des Interessenverbandes. Manfred Betz lobt vor allem diese Form des „dualen Ausbildungssystems“ – die Praxis lerne die Mitarbeiterschaft im eigenen Unternehmen, und in den Lehrgängen werde eine solide theoretische Basis geschaffen: „Außerdem entwickelt sich die Firma durch das, was die Mitarbeiter an Neuerungen aus den Lehrgängen mitbringen, ebenfalls konstant weiter. Kathrin Feldenzer blickt ebenfalls nach vorn: „Neukundenakquise und Telefonakquisition“ heißen die beiden Lehrgänge, die sie demnächst besuchen wird. Damit mache ihr die Arbeit noch mehr Spaß – und die Tätigkeit als Personaldisponentin habe ihre Menschenkenntnis sehr verbessert. „Hier gibt´s Lebenserfahrung in Rekordzeit“, bringt es Manfred Betz auf den Punkt. ANZEIGE Geschäftsführer Manfred Betz, die iGZ-Landesbeauftragte Petra Eisen (v.l.), Standortleiterin Anja Borowski und Schulungsleiter Rainer Moitz (v.r.) gratulierten Kathrin Feldenzer zur Zertifizierung. Schulung + Beratung für die Zeitarbeit Rainer Moitz Personalberater mit 10-jähriger Erfahrung Mobil: 0172 6692424 Internet: www.Moitz.eu 6 7

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